
Exkursion Dachau 2026
Ein eindrucksvoller und nachdenklich stimmender Tag führte die 4. Klassen vergangene Woche in die KZ-Gedenkstätte Dachau. Im Rahmen des Geschichtsunterrichts setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinander und erhielten vor Ort die Möglichkeit, Geschichte auf eindringliche Weise zu erfahren.
Das ehemalige Konzentrationslager Dachau, 1933 eröffnet und eines der ersten seiner Art im NS-Regime, gilt heute als wichtiger Lern- und Erinnerungsort. Unter fachkundiger Führung erkundeten die Jugendlichen das Gelände und wurden dabei behutsam, aber eindringlich an die Schicksale der hier inhaftierten Menschen herangeführt. Dabei wurden auch viele Einzelschicksale aufgegriffen und erzählt.
Besonders erschütternd war für viele der Gang durch das sogenannte Jourhaus mit dem bekannten Tor, das die Inschrift „Arbeit macht frei“ trägt. Auch die ehemaligen Baracken, die Ausstellung in den rekonstruierten Gebäuden sowie das Krematorium hinterließen bei den Schülerinnen und Schülern einen bleibenden Eindruck. In stillen Momenten des Gedenkens wurde deutlich, wie wichtig es ist, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.
Die Exkursion bot auch Raum für Gespräche und Reflexion. Gemeinsam wurden Eindrücke verarbeitet und Fragen geklärt. Dabei wurde nicht nur historisches Wissen vertieft, sondern auch das Bewusstsein für Werte wie Respekt, Toleranz und Menschlichkeit gestärkt.
Am Ende des Tages kehrten die Klassen mit vielen neuen Eindrücken und einer wichtigen Erkenntnis zurück: Erinnerung ist schmerzhaft, aber es ist eine Aufgabe, die jede Generation neu übernehmen muss.